Seit Anfang des Jahres hat die Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) die Umsetzung der Einheitlichen Ansprechstelle für Arbeitgeber (EAA) in Berlin übernommen. Die EAA ist die zentrale Anlaufstelle für Berliner Unternehmen zu Fragen der Ausbildung, Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung.
Im Mittelpunkt steht eine serviceorientierte und praxisnahe Beratung, die sich an den Anforderungen des betrieblichen Alltags orientiert und Unternehmen bei der Umsetzung inklusiver Lösungen unterstützt.
Die ZWH betreibt die Einheitliche Ansprechstelle für Arbeitgeber im Auftrag des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso), in dem das Inklusionsamt angesiedelt ist.
„Mit der neuen Ausrichtung der EAA Berlin wollen wir eine neue Haltung in der betrieblichen Inklusionsberatung prägen“, sagt Sebastian Knobloch, Geschäftsführer der ZWH. „Wir denken Beratung konsequent aus der Perspektive der Betriebe. Unser Anspruch ist es, Unternehmen praxisnah und serviceorientiert zu unterstützen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die für Betriebe und Beschäftigte gleichermaßen tragfähig sind.“
In der aktuellen Aufbauphase liegt der Fokus darauf, die Angebote der EAA weiter bekannt zu machen, Abläufe zu festigen und die Zusammenarbeit mit Betrieben sowie Netzwerkpartnern kontinuierlich auszubauen.
Als Träger bringt die ZWH langjährige Erfahrung in der Unterstützung von Betrieben in die Arbeit der EAA ein. Die enge Kooperation mit Kammern, Wirtschaftsverbänden und Unternehmensnetzwerken stellt sicher, dass die Angebote der EAA praxisnah, gut umsetzbar und alltagstauglich für Betriebe gestaltet sind.

