Für die Berliner Niederlassung der Bodenhaus GmbH ist Inklusion kein Feigenblatt, sondern Ausdruck gelebter unternehmerischer Verantwortung.
Drei der insgesamt 35 Beschäftigten des Unternehmens haben eine anerkannte Schwerbehinderung. Der Fachmarkt für Bodenbeläge wurde 2020 in Berlin-Schöneweide gegründet. Für Niederlassungsleiter Markus Ackermann ist Inklusion eine Herzensangelegenheit: Schon als junger Mann engagierte er sich ehrenamtlich für Menschen mit Behinderung.
Im Jahr 2022 initiierte Ackermann das Pilotprojekt „Bodenhaus – offen für Inklusion und mit Inklusion“. Dazu gehören Maßnahmen zur Sensibilisierung der Beschäftigten für das Thema Inklusion, die Ausbildung von Nachwuchskräften mit Behinderung sowie das Angebot von Praktika und Probearbeit für junge Menschen mit Beeinträchtigungen.
Heute inspiriert die Bodenhaus GmbH andere Unternehmen dazu, gelungene Inklusion auf dem ersten Arbeitsmarkt nachzuahmen. Für dieses Engagement wurde das Unternehmen im vergangenen Jahr mit dem Berliner Inklusionspreis ausgezeichnet.
Für die beiden Mitarbeitenden Thomas Meißner und Benjamin Schroeder war die Anstellung bei Bodenhaus zunächst eine Chance, sich auf dem ersten Arbeitsmarkt zu etablieren. Heute verfügen beide nicht nur über einen unbefristeten Arbeitsvertrag, sondern übernehmen auch zunehmend Verantwortung im Betrieb. Gleichzeitig prägen sie ein neues Miteinander im Unternehmen, von dem auch Niederlassungsleiter Markus Ackermann sowie Sabine Winter, Teamleiterin für Service und Logistik, profitieren.
Die Videographen der EAA Berlin, Johannes Harth und Felix Keilen, begleiteten die vier einen Tag lang.


